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Consulting für Unternehmen als umfassender Beratungsprozess

Consulting

Consulting ist ein englischer Begriff, der auf Deutsch „Beratung“ bedeutet. In seiner begrifflichen Weiterentwicklung wurde aus Consulting die deutsche Bezeichnung für Unternehmensberatung. Immer auf spezielle Bereiche bezogen wie Finanz-Consulting, Immobilien-Consulting und Unternehmens-Consulting. Consultingleistungen werden aber auch auf technischer Ebene erbracht und heißen dort Engineering-Consulting.

Consulting für einen unabhängigen Blick auf Unternehmensstrukturen

Consulting deckt nicht nur innerbetriebliche Beratungsleistungen ab, sondern auch die durch externe Consultants oder Beratungsorganisationen erbrachten Arbeiten.
Diese Beratungsleistungen kommen in aller Regel dann zustande, wenn Unternehmen beziehungsweise Unternehmensteile bei einem unabhängigen Consultant oder einer Consulting Company um fachmännischen Rat nachsuchen. Die Auftraggeber sind dabei meist in der obersten Managementetage zu finden. Vereinzelt auch bei Verantwortlichen oder Entscheidungsträgern im Unternehmen.

Professionelles Consulting leisten sich nicht nur große Unternehmen

Die Akzeptanz von Consultants als Dienstleister hat in den westlichen Industrienationen im Laufe der letzten Jahrzehnte erheblich an Bedeutung gewonnen. Um dem sogenannten Tunnelblick auf eigene Vorstellungen und Ideen zum Unternehmen zu entgehen, beauftragen immer mehr große und kleine Firmen Consulting Companies. Sie sollen, mit Blick von außen auf das Unternehmen oder aus Sicht des Kunden, Hilfe bei betrieblichen Problemstellungen leisten. Auch wenn aufgrund der unüberschaubaren weltwirtschaftlichen Gesamtsituation eine kleine Delle bei der Nachfrage nach Consultants zu verzeichnen ist, ist ein Ende der Inanspruchnahme von Beratungsleistungen nicht absehbar. Im Gegenteil, eine Fusionswelle hat die Branche erfasst, um für die kommenden Aufgaben besser aufgestellt zu sein. Denn in vielen Staaten dieser Erde, die Chancen und Möglichkeiten des Consultings bislang noch nicht verinnerlicht haben, wartet eine Menge Beratungsvolumen. Das wird zu einer Internationalisierung von Consultants und Consulting Companies führen.

Aufgaben des Consultants: Problemerfassung und Krisenmanagement

Der Beratungsprozess selbst hängt vom Umfang der Problemstellung und der Erwartung des Auftraggebers ab. Auch der Grad des Einflusses, der dem Consultant bei der Analyse und der Umsetzung der Lösungsansätze zugestanden wird, ist entscheidend. Folgende Beraterrollen verdeutlichen das:

  • Der Krisenmanager: Er erhält für die Zeit seiner Tätigkeit im Unternehmen weitreichende Befugnisse und Einflussnahme.
  • Der Interventionist: Der Consultant nimmt seine Rolle nur in Absprache mit seinem Klienten wahr. Eine Gleichverteilung des Einflussgrades beider Parteien liegt vor.
  • Der neutrale Dritte: In dieser Rolle ist der Einfluss auf Entscheidungen sehr gering. Der Consultant begleitet den Problemlösungsprozess im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Der integrative Berater: Diese Beraterrolle ist ein Rollen-Mix aus den zuvor beschriebenen Einflusssituationen und die wohl häufigste Form des Consultings.

Allerdings unterliegt die Beratungslandschaft auch einem erkennbaren Wandel. Die zu erbringenden Consulting-Leistungen verwässern mit Elementen, die vormals durch separate Dienstleister erbracht wurden. Klassische Beispiele dafür sind das „Outsourcing“ und die Verschmelzung von Organisations- und IT-Consulting. Die Grenzen zu artverwandten Dienstleistungen verwischen immer mehr.

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